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Aufarbeitung der NS-Geschichte

Ausgegeben 2024/25
50.499 €
Geplant 2024/25
60.000 €
zum Vorjahr
+73 %

Dokumentarfilm und Broschüre zur faschistischen Geschichte der österreichischen Hochschulen.

Visualisierung powered by Unabhängige Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ)

Mit diesem Projekt befasst sich die ÖH-Bundesvertretung mit der Geschichte von Austrofaschismus und Nationalsozialismus an österreichischen Hochschulen und mit deren Nachwirkungen. Wichtigstes Ergebnis ist der Dokumentarfilm „Akademische Abgründe – Rechtsextremismus im Hörsaal“. Er behandelt unter anderem die NS-Zeit an Hochschulen, die Affäre um den Professor Taras Borodajkewycz, die rechtsextreme „Aktion Neue Rechte“ und Kontinuitäten bis heute und lässt Zeitzeug*innen und Expert*innen zu Wort kommen. Gedreht wurde unter anderem in Wien, Innsbruck und Leoben; der Film ist inzwischen kostenlos auf der Website der ÖH abrufbar.

Das Projekt startete im Sommersemester 2024 und wurde vom Referat für antifaschistische Gesellschaftspolitik und Menschenrechte gemeinsam mit dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt. Das Filmteam wurde öffentlich ausgeschrieben, fachlich begleitete eine Historikerin des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) die Produktion. Premiere war im Oktober 2024 im Wiener Stadtkino, danach folgten Vorführungen mit Diskussion in Linz, Innsbruck, Leoben und Wien. Parallel war eine Broschüre mit zehn Kapiteln verschiedener Autor*innen geplant.

Budget über die Jahre

Geplant (Soll) und ausgegeben (Ist) laut Soll-Ist-Vergleich der Jahresabschlüsse. Zum Vergleich lassen sich andere Projekte, Bereiche oder Posten dazunehmen.

    Soll und Ist je Jahr

    Wie die Zeile im Soll-Ist-Vergleich hieß, was geplant und was tatsächlich ausgegeben wurde. 2024/25 waren das 1,0 % aller Ausgaben der Bundesvertretung.

    WirtschaftsjahrBudgetzeileSollIstAbweichung
    2024/25 Aufarbeitung der faschistischen Geschichte an Hochschulen 60.000 € 50.499 € −9.501 €
    2023/24 Aufarbeitung der faschistischen Geschichte an Hochschulen 50.000 € 29.110 € −20.890 €

    Der Jahresabschluss 2017/18 enthält keinen Soll-Ist-Vergleich, 2019/20 und 2020/21 gibt es nur eine Übersicht je Kostenstelle. Für diese Jahre stammt das Soll aus der letzten Fassung des Jahresvoranschlags und das Ist, wo möglich, aus dem Aufwandskonto der Gewinn- und Verlustrechnung, das sich in den anderen Jahren mit dem Soll-Ist-Vergleich deckt. Wo das nicht eindeutig geht, fehlt das Ist.